Filmclub Uni Bern

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Musikfilme

The Beatles - Yellow Submarine

Mo 21. Januar, Kino Lichtspiel, Bar 19:00, Film 20:00

Bild von Yellow Submarine "Yellow Submarine" entstand 1967 auf dem H�hepunkt der Popularit�t der Beatles. John, Paul, George und Ringo retten die Welt. Mit dem gelben U-Boot k�mpfen sie gegen die musikhassenden "Blue Meanies". Bewaffnet mit ihren Songs k�mpft die "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" f�r die Freiheit von "Pepperland", dem Land des Gl�cks, dem Land der Musik. Ein fertiges Drehbuch war zu Beginn der Arbeiten nicht vorhanden und auch das Design war noch nicht ausgereift. Das Buch wurde mehrfach ge�ndert und vier Autoren waren am Ende daran beteiligt. Dabei orientierte man sich bei den Dialogen offensichtlich auch am Stil von Lennons mit Wortspielereien gef�llten Werken "In seiner eigenen Schreibe" und "Ein Spanier macht noch keinen Sommer". Der subversive und h�ufig absurde Humor der Songs sowie deren gegl�ckte Umsetzung in Bilder unterschied sich sehr stark von damals �blichen Zeichentrick-Filmen � la Walt Disney. Deshalb sprach der Film sowohl ein Kinder- wie ein Erwachsenen-Publikum an. Er gilt heute allgemein nicht nur als der beste Film der Beatles, sondern als eines der interessantesten Film-Kunstwerke dieser Zeit �berhaupt.

Regisseur
George Dunning
Musik
The Beatles (George Harrison, John Lennon, Ringo Starr, Paul McCartney)
Sprache
E/df
Erschienen
1968, GB/USA
Dauer
85 Minuten

The Last Waltz

Mo 28. Januar, Kino Lichtspiel, Bar 19:00, Film 20:00

Szene aus The Last Waltz Mit The Last Waltz verabschiedete sich die legend�re kanadisch-amerikanische Rock-Formation "The Band" am 25. November 1976 von ihren Fans. Nach 16 Jahren auf Tournee kehrten The Band f�r ihr letztes Konzert an den Ort zur�ck, wo sie 1969 ihr B�hnendeb�t gaben. Das Abschiedskonzert in der ausverkauften Winterland-Halle in San Francisco dauerte �ber 5 Stunden und vereinigte Blues-, Folk- und Rock-Gr��en wie Bob Dylan, Van Morrison, Muddy Waters, Joni Mitchell und viele mehr. Kein geringerer als Martin Scorsese bannte das Ereignis auf Zelluloid. Durchwoben von Interviews mit den Mitgliedern von The Band schuf er so mehr als einen Konzertfilm: The Last Waltz ist eine schn�rkellose Liebeserkl�rung an die Musik der 60er und 70er Jahre.

Regisseur
Martin Scorsese
Musik
The Band (Robbie Robertson, Rick Danko, Levon Helm, Richard Manuel, Garth Hudson)
Sprache
E/df
Erschienen
1978, USA
Dauer
117 Minuten

Pink Floyd - The Wall

Mo 4. Februar, Kino Lichtspiel, Bar 19:00, Film 20:00

Szene aus The Wall The Wall erz�hlt die Geschichte von Pink (Bob Geldof), einem jungen Mann, der aufgrund der �berbeh�tung durch seine Mutter, der Abwesenheit seines im Krieg gefallenen Vaters und der Grausamkeit der Lehrer in der Kindheit eine imagin�re Mauer zwischen sich und seiner Umwelt aufbaut. Die Mauer fungiert als Schutzwall, hinter dem er seine Gef�hlswelt verschanzt und vor weiteren Verletzungen durch Andere bewahrt. Pink driftet immer mehr in die Isolation, in einen D�mmerzustand, seine emotionelle Twilight Zone. Die Wand wird zur un�berwindbaren Begrenzung seiner emotionellen Einzelhaft, die schlie�lich zu �berm��igen Drogenkonsum, Selbsthass und bizarren Alptr�umen von Krieg, Zerst�rung und destruktiver Sexualit�t f�hrt. Am Ende ist er nicht in der Lage, alle Emotionen zu unterdr�cken und klagt sich selbst des Vergehens, Gef�hle gezeigt zu haben, vor einem imagin�ren Gericht an. Das Gericht nimmt die Zeugenaussagen von all jenen Leuten entgegen, die ihn urspr�nglich dazu veranlasst haben die Wand aufzubauen und verurteilt den Angeklagten. Zur Strafe wird die Mauer eingerissen. Die Handlung wird fast ausschlie�lich von den Bildern und den Songs erz�hlt. Bis auf ganz wenige Ausnahmen gibt es keine Dialoge im Film - an ihre Stelle treten die Songtexte. Sie treiben die Story voran, positionieren die Thematik des Films und lassen dabei eine durchwegs fl�ssige Dramaturgie entstehen. Die visuelle Ebene des Films reicht vom realistischen Look vieler Kriegsszenen, �ber klinisch kalt ausgeleuchtete Bilder, bis zur K�nstlichkeit kr�ftig �bersteigerter Farbkontraste. Der Stil wechselt von distanzierter Beobachtung zum rasant geschnittenen Videoclip, von subtiler Schlichtheit zu den kraftvollen und bizarren Animationen des Designers Gerald Scarfe.

Regisseur
Alan Parker
Musik
Pink Floyd (Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason, Rick Wright)
Sprache
E/df
Erschienen
1982, GB
Dauer
95 Minuten